DIN A 13 tanzcompany conSEQUENCE in space  –  Uraufführung

DIN A 13 tanzcompany conSEQUENCE in space – Uraufführung

DIN A13 tanzcompany „conSEQUENCE in space“

Freitag 11.09.2026, 20:00 Uhr – Uraufführung

Samstag 12.09.2026, 20:00 Uhr

Sonntag 13.09.2026, 19:00 Uhr

Mit conSEQUENCE in space präsentiert die DIN A 13 tanzcompany unter der künstlerischen Leitung von Gerda König eine zeitgenössische Tanzproduktion mit Tänzer*innen mit und ohne Behinderung. Das Stück ist eine poetische und zugleich radikale Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und der Frage, wie wir Orientierung finden – im Körper, im Gegenüber und in einer Welt, deren Sicherheiten zunehmend ins Wanken geraten.

Ein Raum in einem Raum.

Reduktion erfüllt spürbar das dunkle Feld.

Zwei Tänzer*innen bewegen sich zwischen Neugier und Ungewissheit.

Spuren werden hörbar – und lösen sich im selben Moment wieder in der Stille ihrer Bewegungen auf.

Ein fragiles Spannungsfeld zwischen Raum, Körper und der Konsequenz jeder einzelnen Entscheidung.

Was geschieht, wenn Orientierung verschwindet? Wenn der Raum keine Richtung vorgibt, keine Hierarchien kennt und keine Gewissheiten bietet?

conSEQUENCE in space begibt sich auf die Suche nach den Momenten, in denen Bewegung neu entsteht. In einem radikal reduzierten Bühnenraum begegnen sich zwei Körper ohne vorgegebene Ordnung. Jeder Schritt, jede Richtungsänderung und jede Begegnung wird zu einer bewussten Entscheidung. Der leere Raum wird zum Resonanzraum für Wahrnehmung, Intuition und Beziehung.

Die Choreografie versteht Reduktion nicht als Verzicht, sondern als Möglichkeit, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Gewohnte Orientierungssysteme treten in den Hintergrund und eröffnen neue Formen körperlicher Präsenz und Kommunikation.

  • Wie klingt Bewegung, wenn jede Entscheidung den Raum neu entstehen lässt?

  • Welche Beziehungen entstehen, wenn Orientierung nicht vorgegeben ist, sondern im Moment der Bewegung entsteht?

  • Was geschieht mit einem Körper, wenn die Leere beginnt, den Raum zu füllen?

Ein wesentliches Gestaltungselement ist das Live-Sound- und Klangkonzept von Frank Schulte. Bewegungen erzeugen Klänge, der Körper selbst wird zum Instrument. Tanz wird nicht nur sichtbar, sondern hörbar. So entsteht eine zusätzliche sinnliche Ebene, die die körperliche Erfahrung der Performerinnen erweitert und zugleich neue Zugänge für blinde und sehbehinderte Zuschauerinnen eröffnet.

Wie in allen Arbeiten der DIN A 13 tanzcompany wird Inklusion dabei nicht als Thema verstanden, sondern als künstlerische Praxis. Unterschiedliche Körper und Bewegungsqualitäten eröffnen neue choreografische Perspektiven und erweitern die Möglichkeiten dessen, was Tanz sein kann.

Ticketreservierung unter tickets@din-a13.de

Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

 

Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

/ von und für Menschen jeglichen Sehvermögens, mit Audiodeskription und Tasttour.

 

Samstag 25.07.2026, 15:00 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen von
20 Jahre Barnes Crossing – JUBEL!

Erinnerung ist kein Archiv, sondern Bewegung aus Bildern, Gefühlen, Spuren. Wie zeigt sich Erinnerung jenseits des Visuellen im Körper? Ein diverses Ensemble aus sehenden, blinden und sehbeeinträchtigten Performer*innen erforscht Wahrheit, Wahrnehmung und Verwandlung. Conjunctio begreift Gedächtnis als lebendigen Prozess. Die offene Probe am Ende des ersten Probenprozesses lädt ein, diesem fragilen Gewebe zu begegnen und ins Gespräch zu kommen.

CONJUNCTIO AUDIOFLYER am 25.07.2026

von IPTanz | Conjunctio

Was bleibt, wenn ein Moment vergangen ist? Conjunctio – eine choreographische Werkstattpräsentation von IPTanz mit und für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen. Am 25. Juli 2026 um 15:00 in Barnes Crossing, Industriestraße 170, Köln-Rodenkirchen. Barnes Crossing ist erreichbar mit der Linie 16, Haltestelle Michaelshoven, dort ist ein Abholservice an der Haltestelle ab 14:30 Uhr möglich. Nach der Präsentation ist Zeit, um über das Erlebte zu sprechen.

Wir bitten um Voranmeldung wegen begrenzter Platzverfügbarkeit unter 0157 57930117 oder unter karten@ip-tanz.com. Der Eintritt ist frei. Assistenzhunde sind herzlich willkommen und können im Foyer betreut werden.

Conjunctio wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Stadt Köln. IPtanz wird gefördert von der Rheinenergie Stiftung Kultur.

WOLKENSTEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

WOLKENSTEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

WOLKEN­STEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

Musiktheater für Kinder von 2-6 Jahren

 

Freitag 18. September 2026, 09:30 Uhr und 11:00 Uhr – ausverkauft!

Samstag 19. September 2026, 15:30 Uhr

Willkommen zur Wolkenstein-Premiere!

Mit Hallo Hallo Tschüß laden wir Familien mit jungen Kindern in ein Musiktheaterstück ein, in dem es um die Rhythmen und Rituale des kindlichen Alltags geht. Denn alles hat seine Zeit: schlafen, essen, spielen, kuscheln, zuhause sein, unterwegs sein… Manchmal geht es ganz schnell zackzack von Einem ins Andere. Manchmal dauert es länger: huch, ich habe schon wieder Hunger. Ich will aber noch nicht schlafen. Wann können wir endlich losgehen? Und wann ist mein Geburtstag?

Ein Stück mit vielen Instrumenten, viel Rhythmus, viel Alltag und viel Staunen.

von und mit: Andrea Lucas und Thomas Marey
Dramaturgie: Judith Nüßler-Huhn

Link

Die Produktion wird gefördert durch:

cie.nomoreless  sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

cie.nomoreless sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

cie.nomoreless

sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

 

Freitag, 25.09.2026 12 Uhr und 15 Uhr – Premiere

Samstag, 03.10.2026 12 Uhr und 15 Uhr

 

Die ortsspezifische Tanzperformance sur-facing II von cie.nomoreless erforscht ausgehend von den vielschichtigen Dynamiken des Ebertplatzes das Zusammenspiel und Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Annäherung und Polarisierung sowie von Kunst und Alltag. Das Ensemble von mehr als zwanzig Performenden mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters und Tanzerfahrung begibt sich in die direkte Auseinandersetzung mit den Bewegungsströmen, dem sozialen Umfeld und der Architektur des Ebertplatzes und entwickelt eine choreografische Struktur, die sich zwischen tänzerischer Intervention und urbanem Geschehen bewegt.

sur-facing II öffnet sich bewusst zum Stadtraum: Passant:innen werden Teil der Situationen, Grenzen zwischen Publikum und Kunst verschwimmen – die Zuschauenden sind Mitgestaltende des Moments. Neue Formen des Miteinanders werden erprobt, Routinen irritiert und künstlerische Prozesse sichtbar gemacht.

 

Credits:

Choreografie Gitta Roser, Paulina Jürges

In Zusammenarbeit mit den Performer:innen

Lara Engisch, Aaron Fischer, Maria Fremmer, Rabea Jürging, Paula Kinzinger, Brigit Kofmel, Natalia Kozakiewicz, Corinne May, Florian Menzel, Hartmut Misgeld, Nele Müller, Natascha, Clara Neff, Christina Pantousi, Elli Pieper, Tuula Simon, Iris Schweitzer, Katja Struif, Clara Osório Vilarinho, Annika Vogt, Lea Weigel und NN

Außenauge Denise Albert

Sounddesign Tuula Simon

Probenbegleitung/Produktionsassistenz Elli Pieper

Projektleitung Britta Renes

Produktionsmanagement Raphael Spiegel

PR/ÖA neurohr&andrä

Künstlerische Leitung Gitta Roser
Tontechnik Benedikt Fuchs

Pressefotos Ralf Jesse

Grafik Alex Ketzer

 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von 20 Jahre Barnes Crossing – JUBEL!

 

Gefördert durch / mit

Heidehof Stiftung

Sparkasse KölnBonn

RheinEnergie Stiftung

Mitteln der Bezirksvertretung Innenstadt

 

In Kooperation mit

ehrenfeldstudios

Barnes Crossing

Unser Ebertplatz

 

Eine Produktion von

cie.nomoreless

Aus dem Raster e.V.

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

 

Freitag 25.September 2026, 20:00 Uhr

Samstag 26.September 2026, 20:00 Uhr

Sonntag 27.September 2026, 18:00 Uhr

Eintrittskarten: @rausgegangen

Dort, wo Vorteile für die einen existieren, existieren auch immer Nachteile für die anderen. Ein Ungleichgewicht, das zu akzeptieren von Zeit zu Zeit einer kriminellen Handlung gleichkommt. Und doch ist der Umgang mit Kriminalität zu einem Thema mit größtem Unterhaltungswert geworden. CRIMINAL PLEASURES macht Verbrechen konsumierbar, indem es die Hochkultur unserer Zeit ironisch in Frage stellt und sich ins Genre des “True Crime” begibt.

Wer ist Opfer? Wer ist Täter:in? Oder ist die Frage danach längst hinfällig?

Die Darstellerinnen sind auf der Suche nach dem ganz großen Unglück und finden am Ende nur sich selbst.

Eine Produktion von flies&tales irgendwo an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Text und Musik.

Künstlerische Leitung, Konzept & Choreografie: Lenah Flaig, Josefine Patzelt
Tanz: Mihyun Ko, Josefine Patzelt, Nona Munnix (original cast Laura Schönlau)
Musik: Eric Eggert
Licht: Thomas Mörl
Kostüm: 1. Szene – Jaqueline Hen
Projektleitung: Ronja Bader
Social Media Reels und Trailer:  Emilio Holguin

Fotos: Paloma García de Juan (unten nur Foto nr 2), Alessandro de Matteis

Das Abspiel wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Produktion wurde gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Unterstützt durch: Tanzresidenz 2024 im Quartier am Hafen

 

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany „MOVEMENT UNBOUND“ Dokumentarfilm

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany „MOVEMENT UNBOUND“ Dokumentarfilm

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany

MOVEMENT UNBOUND

Dokumentarfilm von Miriam Jakobs und Gerhard Schick

Freitag 09. Oktober 2026, 19:00 Uhr

MOVEMENT UNBOUND ist eine bewegende Reise in die Lebenswelten von Tänzer:innen mit und ohne Behinderung, die durch die Kunst des Tanzes unsere Wahrnehmung auf Diversität in der Gesellschaft verändern.

MOVEMENT UNBOUND feierte im Mai diesen Jahres auf dem DOKfest München Weltprremiere. Das DOKfest München ist Deutschlands größtes Dokumentarfilmfestival und eine der relevantesten Plattformen für Dokumentarfilm in Europa. „Es ist eine wunderbare Auszeichnung, dass der Film dort gezeigt wird“, sagt Miriam Jakobs.

Und nicht nur, dass MOVEMENT UNBOUND es ins Festivalprogramm geschafft hat, der Film war außerdem nominiert für den all inclusive Dokumentarfilmpreis 2026 für Filmproduktionen, bei denen Filmschaffende mit Behinderung federführend beteiligt sind.

Auf einer Kinotour wird MOVEMENT UNBOUND in mehreren Städten und zahlreichen Schulen in ganz Deutschland zu sehen sein und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht.