DOUBLE BILL  SONDER:SAMMLUNG:5 „TO THOSE WHO DON‘T“ & SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv „LÄRM“

DOUBLE BILL SONDER:SAMMLUNG:5 „TO THOSE WHO DON‘T“ & SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv „LÄRM“

*DOUBLE BILL*

SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv – LÄRM &

SONDER:SAMMLUNG:5 – TO THOSE WHO DON’T

 

Freitag 07.11.2025, 19:30 Uhr

Samstag 08.11.2025, 19:30 Uhr

Karten: https://rausgegangen.de/events/double-bill-larm-to-those-who-dont-0/

LÄRM
eine tragische Komödie über den Stress im Alltag
oder
die lauteste romance der Welt

Sascha und Ivonne haben mehr als nur [piep]schaftliche Gefühle füreinander. Sie versuchen, einander ihre Liebe zu [piep piep piep], aber sie verstehen sich einfach nicht. [klonk] [piep piep]

Seien es Herz-Kreislauf-Störungen, Kopfschmerzen, Fatigue, Angststörungen oder Burnout. Die gesundheitlichen Folgen von zu viel Stress sind bekannt. Laut Beziehungscoach und Autorin Jilian Turecki ist die Unfähigkeit, mit dem eigenen Stress umzugehen, der Hauptgrund, warum Beziehungen scheitern und Gefühle von Zugehörigkeit, Verbindung und ‘zusammen Sein’ verlorengehen.

Das SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv setzt sich mit den Verbindungen zwischen den Konzepten Stress, LÄRM und Kommunikation in Beziehungen auseinander. Dabei wird LÄRM in der Inszenierung zur künstlerischen Übersetzung von alltäglichen Stressoren, die die Kommunikation zwischen den Protagonist:innen auf eine tragisch-komische Weise massiv stören.

Das Publikum beobachtet Yvonne und Sascha in einer Küche. Die beiden verbindet eine tiefgehende und langjährige, aber bisher ‘nur’ freundschaftliche Liebe. Sie scheinen im Konflikt zu sein und wollen zueinander finden, aber immer wieder werden sie von den Geräuschen der Welt übertönt. Der LÄRM der Waschmaschine, des Wasserkochers, des Holzlöffels auf dem Rand des Kochtopfes, der Kaffeemühle, der Autobahn vor dem Haus überlagern Ihre Worte. Es scheint für Yvonne und Sascha unmöglich, sich zu verstehen, und auch für das Publikum unmöglich, Yvonne und Sascha zu verstehen; zumindest auf der verbalen Ebene. Nachdem sich in einem psychedelischen Moment der Überforderung die Geräusche in der Wohnung verselbstständigt haben, kehrt endlich Stille ein und wir hören die (lauten) Gedanken der Protagonist:innen. All die Jahre waren sie heimlich ineinander verliebt und sind voller Zweifel. Das Publikum fiebert mit, ob die beiden trotz all dem LÄRM zusammenfinden können.

Konzept & Spiel: Ivo Schneider, Saskia Rudat

Bühne: Dorothea Mines, Ivo Schneider, Saskia Rudat

Kostüm: Dorothea Mines

Sound: Kolya Wulf

Licht: Jan Widmer

Assistenz: Pia Heldmann

VK & Outside Eye: Theresa Hupp

 

SONDER:SAMMLUNG:5
TO THOSE WHO DON’T

Ein Tanztheater über das unausweichliche Funktionieren im Gefüge auf eine Rekomposition von Ravels BOLERO.

i call myself a FLOP on a daily basis.

WAIT. [flop]. WINNING. weiter. TRYING. [flopflop] mach weiter. FAILING. einfach weiter.

WINNING TRYING FAILING. — WAIT [flopflopflopflop] … ich bin eine maschine.

Eine Performance, die allen gewidmet ist, die nie aufhören, immer tun, handeln, produzieren, NO MATTER WHAT. Über das immer Teil der „Maschine“ sein – dem Ablauf der Dinge in einer Gesellschaft, deren Teil wir sind und die unsere Funktion im globalen Turbokapitalismus bestimmt.

Über die Unmöglichkeit, nicht Teil der Maschine zu sein. Es gibt keinen Ausstieg, sie lebt in uns, wir leben in ihr, wir sind sie. Was diese Maschine mit uns macht und wie schwer (oder utopisch?) es ist, sie zu stoppen.

Wir sind so im Getriebe verankert, dass anhalten, innehalten und sich Fragen stellen einfach nicht im Plan ist. Also begleiten uns die Fragen unbeantwortet, sitzen in unseren Hinterköpfen wie unzufriedene Nagetiere und kauen uns metaphorisch die Ohren ab, während wir uns weiter um saubere Performance bemühen. Das ist nicht gesund, melden wir uns gegenseitig gerne zurück. Aber wie soll man auf ein ungesundes System gesund reagieren?

»WE ARE ALL NPCs«

NPCs – Non-Playable Characters – sind Hintergrundfiguren in Video- und Computerspielen. Sie sind immer da und füllen die Szenerie mit Leben. Aber man kann sie nicht ansteuern und sie haben typischerweise keine Handlungsmöglichkeit, keinen „eigenen Willen“. Sie sind gefangen in einem Loop, der ein anderes Erleben als das ihre füttert.

Eine mit SpokenWord-Aufnahmen gespickte Re-Komposition von Ravels Bolero transportiert zwei Performerinnen wie NPCs über einen Berg. Beide vollziehen ihren eigenen Loop, zusammen werden sie zum Apparat. Dem Ende folgt unmittelbar wieder der Anfang. Angekommen zu sein bedeutet hier nur, dass es einfach weitergeht – Oder reisst das Netz auf? Gönnen wir uns eine Utopie? Und wie sieht die dann aus?

Künstlerische Leitung, Kreation, Performance und VK: Theresa Hupp

Kreation & Performance: Stefanie Schwimmbeck

Komposition: Oxana Omelchuk

Outside Eye: Carla Jordao, Saskia Rudat

Kostüm: Dorothea Mines

Licht: Jan Widmer

Mixing & Mastering: Constantin Herzog

Produktionsassistenz: Sinja Kilius

Audioaufnahmen: Will Saunders

Trailer: https://vimeo.com/1046929348?share=copy

 

Skulptur aus zerknittertem Papier, die eine gebückte menschliche Figur darstellt, umgeben von zerfetzten Papierstücken auf dunklem Boden.
Kompanie Benjamin Richter  „RAPT“ (Work-In-Progress Showing)

Kompanie Benjamin Richter „RAPT“ (Work-In-Progress Showing)

Kompanie Benjamin Richter

„RAPT“ (Work-In-Progress Showing)

Sonntag 02.11.2025, 17:00 Uhr

 

RAPT beginnt bei unserer problematischen Beziehung zu dem Wort „mehr“, das der Menschheit zugleich Erkenntnis und Selbstzerstörung brachte, wo sie nun zwischen ekstatischem Vergnügen und der absoluten Katastrophe taumelt. In einer Welt aus Papier ent-wickelt der Performer Benjamin Richter eine choreografische Reise aus Jonglage, Tanz und Clownsspielweisen, die das rastlose Verlangen nach „mehr“ subtil zum Ausdruck bringen. Das Papier kommt dabei in all seiner Materialität zur Geltung: es fliegt, fällt, türmt sich wieder auf, wird drapiert und jongliert. Begleitet von einer Live-Soundcollage ist „RAPT“ kein lineares Erzählen, sondern ein Gewebe von Begegnungen: Mensch und Objekt, Überfluss und Fürsorge, Zerbrechlichkeit und Beharrlichkeit.

In BARNES CROSSING wird ein Work-In-Progress-Ausschnitt gezeigt, die Premiere des gesamten Stücks folgt im Januar 2025 im Orangerie Theater Köln.

RAPT wird gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und Kulturamt der Stadt Köln.

Konzept, Choreographie & Performance: Benjamin Richter

Konzept & Dramaturgie: Jenny Patschovsky

Lichtdesign: Garlef Keßler

Sounddesign: Maxi Estudies

Grafik: Dominikus Moos

Benjamin Richter

Der Jongleur und Tänzer Benjamin Richter erforscht seit 35 Jahren die Schnittstellen von Zirkus, Tanz und Objekt. Mit unverwechselbarer spielerischer Sprache zeigte er seine Arbeiten weltweit und kooperierte u. a. mit Gandini Juggling und Cirkus Cirkör.

Jenny Patschovsky

Seit über 20 Jahren prägt Jenny Patschovsky den Zeitgenössischen Zirkus in Deutschland – als Produzentin, Dramaturgin, Netzwerkerin und Luftartistin, u.a. im Vorstand des Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, beim Kölner Verein Atemzug, dem Labor Cirque und am Bauhaus Dessau.

Garlef Keßler

Als Lichtdesigner und technischer Leiter ist Garlef Keßler u.a. tätig für mouvoir, Overhead Project und Un-Label. Seit 2011 leitet er die Technik des LATIBUL Köln und begleitet zahlreiche freie Tanz- und Theaterproduktionen.

Maxi Estudies

Maximiliano Estudies ist Klanggestalter zwischen Musik und Technologie. Seit 2010 in Köln lebend arbeitet er für zeitgenössische Musikfestivals wie Acht Brücken, für den WDR, die Hochschule für Musik und Tanz Köln und ist Mitglied des Ensembles electronicID.

Dominikus Moss

Dominikus Moss ist Artist, Gestalter & Herausgeber des tadaa-Magazins und Projekt- & Prozessleiter des CCCC e.V. Köln.

Skulptur aus zerknittertem Papier, die eine gebückte menschliche Figur darstellt, umgeben von zerfetzten Papierstücken auf dunklem Boden.
DIN A13  “MYspace SAFEspace NOspace 2025” – Teil 2

DIN A13 “MYspace SAFEspace NOspace 2025” – Teil 2

DIN A13

“MYspace SAFEspace NOspace 2025″ – Teil 2

 

26.09.2025, 20:00 Uhr Uraufführung

27.09.2025, 20:00 Uhr

28.09.2025, 19:00 Uhr

Premiere 2025 – Teil 2 der zweiteiligen Produktion

„Safe Space“ – ein wertvoller geschützter Raum, eine intime Bubble, ein sicherer Kosmos innerhalb der sogenannten „normativen Welt“. Wer gestaltet diesen Raum, wer darf ihn nutzen, wer bleibt außen vor? Diesen Fragen geht die DIN A 13 tanzcompany mit der zweiteiligen Produktion „MYspace SAFEspace NOspace“ nach – und bringt dabei Performer:innen mit körperlicher Behinderung mit Künstler:innen aus der Ballroom-Community (LGBTQ+) auf die Bühne.

Teil 1 des Gesamtkonzepts wurde 2024 als künstlerische Intervention im öffentlichen Raum realisiert: Ein mobiler „Safe Space“-Container wurde in verschiedenen Kölner Stadtteilen positioniert. Tänzer:innen suchten dort performativ den Austausch mit Passant:innen und Anwohner:innen. Diese reagierten höchst unterschiedlich: neugierig, irritiert, ablehnend und sogar aggressiv. Aus diesen Begegnungen entstanden neue choreografische Impulse, die nun in Teil 2, der Bühnenfassung, vertieft werden.

Teil 2 feiert im September 2025 Premiere und entwickelt die performativen Erfahrungen aus dem öffentlichen Raum weiter – nun innerhalb eines sich wandelbaren, nicht klassischen Bühnenraums, der sich in ständiger Bewegung befindet.

Drei Protagonisten laden das Publikum hierbei persönlich ein, Teil dieser Räume zu werden – oder trennen es von den gerade noch gewonnenen hautnahen Einblicken. Die Inszenierung hinterfragt die Begriffe von Nähe und Distanz, Privatheit und Öffentlichkeit – und zeigt, wie fragil und durchlässig die Grenzen von „Safe Spaces“ sein können.

Begegnung und Abgrenzung, Intimität und Irritation wechseln sich ab. Die Dynamik zwischen den Performer:innen und dem Publikum schafft eine dichte, immersive Erfahrung, die sich ständig neu zusammensetzt. Ein Wechselspiel von exklusiven Einschlüssen und den hiermit auch einhergehenden Ausschlüssen.

Mitwirkende:
Künstlerische Leitung & Choreografie: Gerda König (D)
Co-Choreografie: Charlotte Virgile (F)
Dramaturgie: Marje Hirvonen (FIN)
Performance: Danjel Sesar (D), David Mendez (D), Sophia Hankings-Evans (D)
Bühnenbild: Lea Dietrich (D)
Kostüm: Monika Odenthal (D)
Musik: Frank Schulte (D)
Filmische Dokumentation: Gerhard Schick (D)
Licht Design: Marco Wehrspann (D)
Homepage: Andrea Hoffmann (D)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Neurohr & Andrä (D)
Social Media und Finanzmanagement: John Herman (D)
Creative Producer: Anastasia Olfert (D)

Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste, Kämpgen-Stiftung.
DIN A 13 tanzcompany erhält die Spitzenförderung des Landes NRW.

Über DIN A 13 tanzcompany
Die DIN A 13 tanzcompany ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzer*innen mit und ohne körperlicher Behinderung zusammensetzt. Seit 1995 bereichern DIN A 13 tanzcompany und ihre künstlerische Leiterin und Choreografin Gerda König, 1999 bis 2020 in künstlerischer Zusammenarbeit mit der Choreografin Gitta Roser, die Tanzwelt mit neuen ästhetischen Kategorien, die die gängigen Sehgewohnheiten im zeitgenössischen Tanz fortwährend herausfordern und hinterfragen. Vermutete Grenzen und Wertungen zwischen körperlichen Besonderheiten und tänzerischer Höchstleistung werden in choreografischen Bildern aufgelöst, die provozierend Fragen stellen und zu einem künstlerischen Dialog auffordern.
Hierbei liegt der Fokus der künstlerischen Arbeit auf der Erforschung und Sichtbarmachung der Bewegungsqualität „anderer Körper“, die in ihrer Diversität für die choreografische Arbeit genutzt wird, diese erweitert und hierdurch das Spektrum des zeitgenössischen Tanzes bereichert.
www.din-a13.de/de

Veranstaltungsbild
16. SoloDuo Festival nrw + friends

16. SoloDuo Festival nrw + friends

16. SoloDuo Festival nrw + friends
Internationales Tanzfestival Köln 10.-12. Mai 2024

(Foto: Victor Persson_Bat techno_Copyright José Figueroa)

Zum 16. Mal veranstaltete BARNES CROSSING vom 10. bis 12. Mai 2024 in Köln das internationale Tanzfestival SoloDuo NRW + friends und kooperierte erneut mit dem Budapest SzólóDuó Táncfesztivál und der Almada Dance Company / Almada international Dance Festival.

Die Jury Roos van Berkel (NL), Bruno Duarte (PT) und Stephanie Thierisch (D) vergab bei der Preisverleihung am 12. Mai um 15 Uhr die folgenden Preise:

Preisträgerin Solo – Newcomer: Kezia Jonah / Beloved – „oui ou non“.

Ausgezeichnetes Solo: Layers of Ash / Choreographie: KOMA&KO / Magdalena

Ausgezeichnetes Duo – Newcomer: Im Land der letzten Dinge – Kapitel 1 Choreographie: Elena Cattardico / Tanz: Francisco (Paco) Làdron De Guevara, Saskia Astrid Hamala.

Ausgezeichnetes Duo: Die Bürde des Seins / Choreographie und Tanz: Alessio Damiani + Matthias Vaucher.

Ausgezeichnete Tänzerin: Minsu Kim (Mia Maria)

Weitere Informationen zu den Preisen und Gewinnern

Das Publikum hat für die folgenden Publikumspreise gestimmt

● Freitag, 10. Mai 2024
Duo: Alessio Damiani und Matthias Vaucher „Burdens of Being“
Solo: Minsu Kim „Mia Maria“

● Samstag, 11. Mai 2024
Duo: Alja Turk Hvala und Beti Polanec “Inevitable impact“
Solo: Victor Persson „Bat techno“

Darüber hinaus vergab die KunstSalonStiftung in Zusammenarbeit mit dem Quartier am Hafen Köln erstmals auf Empfehlung der Jury vier Residenzen an teilnehmende junge Künstler/Ensembles des Festivals. Die Auswahl für diese Residenzen wurde aus den Teilnehmern getroffen, die nicht für einen Preis ausgewählt wurden.

Laudationes Juryentscheidung:

Ausgezeichnetes Solo – Newcomer:
Kezia Jonah / Beloved – „oui ou non“

Beloved – „oui ou non“ erzählt eine sehr persönliche, intime und mutige Geschichte. Sie ist von realen Problemen in einer von Männern dominierten Welt inspiriert. Die Choreografie zeigt mutige Entscheidungen und hinterlässt beim Publikum ein Gefühl von Unbehagen und Traurigkeit.

Preisgekröntes Solo:
Layers of Ash / Choreografie: KOMA&KO / Magdalena Weniger/ Youngwon Song,
Tanz: Youngwon Song

„Layers of Ash“ nutzt Raum und Zeit auf überraschende Weise. Es ist eine eigenwillige Choreografie, die sich einer vorhersehbaren Bewegungssprache entzieht. Der Tänzer Youngwon Song verkörpert die Vulkanausbrüche sehr überzeugend. Der Choreografie gelingt es, ein Naturphänomen in menschliches Verhalten zu übersetzen.

Ausgezeichnetes Duo – Newcomer; Im Land der wenigeren Dinge – Kapitel 1 Choreografie: Elena Cattardico / Tanz: Francisco (Paco) Làdron De Guevara, Saskia Astrid Hamala

„Im Land der wenigeren Dinge“ zeigt eine innovative und symbolische Verwendung eines Einkaufswagens durch eine klassische Ästhetik. Er wird zu einem Gefäß der Vorstellungskraft und Bedeutung und verwandelt einen Alltagsgegenstand in eine reiche Quelle der Fantasie, die in all ihrem Potenzial erforscht wird.

Preisgekröntes Duo: The Burdens of Being / Choreografie und Tanz: Alessio Damiani + Matthias Vaucher

„Burdens of being“ bringt zwei außergewöhnliche Tänzer zusammen, die sich in einer symbiotischen Beziehung aus Abhängigkeit und Vertrauen vereinen. Die Gewichtsverteilung und die Rollenverschiebung – die Schlüsselelemente der Kontaktimprovisation – werden auf frische und intelligente Weise geschaffen.

Ausgezeichneter Tänzer: Minsu Kim (Mia Maria)

Minsu Kim schöpft auf sehr überzeugende Weise aus einer Vielzahl von Tanzstilen. Seine Ausdauer und Vielseitigkeit sind außergewöhnlich.

Die Preise der Jury beinhalten eine Einladung zum Budapest SzólóDúo Fesztivál 2025 für alle Preisträger, das Preisgeld deckt die Reise- und Unterbringungskosten und wird von der Kunstsalonstiftung vergeben. Das Gewinner-Solo und -Duo erhält außerdem eine Einladung zum Almada International Dance Festival 2024 in Portugal. Das Preisgeld in Form von Reisekosten wird ebenfalls von der Kunstsalonstiftung übernommen.

Pressefotos:
Pressefotos können unter folgendem Link kostenlos verwendet werden, wenn der Fotograf (im Dateinamen) genannt wird
https://www.dropbox.com/scl/fo/4s2a2e8pwv1vjhwbgnvrd/AJUpjvawZqVI-Xz-dyGGOTQ?rlkey=s9jidttv7gdte4y8uib78uykw&dl=0
Team:
Künstlerisch. Leitung: Ilona Pászthy, Gerda König
Festivalassistenz: Lilith Wüller / Joanna Park
Auswahljury: Diana Treder, Ilona Pászthy
Grafik: miegL
Jury: Roos van Berkel / NL, Stephanie Thiersch/ Bruno Duarte (PT)
Technik: Garlef Keßlerton
Technische Assistenz: Annabell Seidlitz
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Mechtild Tellmann
Workshopleitung: Judith Ayuso Pereira, Nina Hänel Foto/Videodok. Alessandro de Matteis

Veranstalter:
Barnes Crossing | Freiraum für TanzPerformanceKunst im Kunstzentrum Wachsfabrik
Industriestrasse 170
50999 Köln-Rodenkirchen
www.barnescrossing.de

Kooperationspartner Orkesztika Foundation (HU), Almada Dance Company (PT)
Unterstützt durch: Kulturamt der Stadt Köln, KunstSalon Stiftung

Kontakt für Presseanfragen:
Mechtild Tellmann kultur@mechtild-tellmann.de / +49 171 385 7031

15. SoloDuo Festival nrw + friends

15. SoloDuo Festival nrw + friends

15. SoloDuo Festival nrw + friends
Internationales Tanzfestival Köln
19.- 21. Mai 2023

(Foto: Victor Persson_Bat techno_Copyright José Figueroa)

Zum fünfzehnten Mal veranstaltete BARNES CROSSING (Freiraum für TanzPerformanceKunst) vom 19.-21. Mai 2023 in Köln das internationale Tanzfestival SoloDuo NRW + friends und kooperiert dabei auch wieder mit dem Budapester SzólóDuó Táncfesztivál und der Almada Dance Company / Almada international Dance Festival.

Bei der Preisverleihung am 21.Mai, 15:00 Uhr wurden von der Jury Jury: Roos van Berkel / NL, Johanna Bodor / HU, Christina Maria Purkert /D folgende Preise vergeben:

Jury-Preisträger 2023

  • Ausgezeichnetes Duo: ‚Simposio‘ von Cie. Bellanda
  • Ausgezeichnetes Duo Newcomer: Aggomitolamelo“ von Nicolas Sanchez und Irene Valesano
  • Ausgezeichnetes Solo: Frozen shoulder‘ von Hea Min Jung
  • Ausgezeichneter Solo-Newcomer: ‚Meg til deg‘ von Amisha Kumra
  • Ausgezeichnete Darstellerin: Laura Louise van Moers

 

Publikums-Preisträger 2023:

19.05.2023:  

  • Solo: Laura Louise van Moers mit „On Top of the Cake“ (Choreographie Viviane Hamm zusammen mit Laura Louise)
  • Duo: Nicolas Sanchez, Irene Valesano mit „AGGOMITOLAMELO“

 

20.05.2023:

  • Solo: Hea Min Jung mit „frozen shoulder“
  • Duo: Claudia Latini und Giovanni Leonarduzzi mit „Simposio“

 

Unser Partnerfestival in Budapest fand dieses Jahr beim Kooperatonspartner in Polen statt, da in Ungarn das Theater wegen der Energiepreissteigerung schließen musste.
Das von uns als Teilnehmer Choreografie dort hin gesandte Gewinner Duo 2022 „Remenance“ Mira Rosa Plikat and Miriam Reck, gewann auch dort den Preis „Best Duo“. 
 

Laudatio:
In ihrem Duo „Remenance“ erforschen Mira Rosa Plikat und Miriam Reck (Choreografie: Selina Koch und Mira Rosa Plikat) das Thema Symbiose in einem Akt radikaler Reduktion. In ihrem Prozess von der Umarmung bis zur Trennung vermitteln sie ein tiefes inneres Bewusstsein für die Überwindung der Begrenzung des Geschlechts. Die Langsamkeit ihrer Bewegungen ermöglicht es uns, die Körperlichkeit ihrer Interaktion zu beobachten und schafft Raum für unsere Vorstellungskraft. Sie erzielten nicht nur einen faszinierenden skulpturalen Effekt, sondern schufen auch eine mehrdimensionale sensorische Erfahrung, die hypnotisierend war.

 

Weitere Informationen zu den Preisen und Gewinnern

Pressefotos:

Pressebilder zur honorarfreien Nutzung bei Nennung des Fotografen-Credits (im Dateinamen) unter folgendem Link:

https://www.dropbox.com/sh/dedf5tweu547vc3/AABdsW_2f0zkJ8pBe01Wm4bza?dl=0

Teilnehmer*innen

Ausführliche Informationen zu den Stücken können gerne hier heruntergeladen werden:

https://www.dropbox.com/s/6hz83n4tif3gfzl/Solo_Duo_Presseinfos_St%C3%BCcke_Stand_20230327.pdf?dl=0

Team:

Künstl. Leitung: Ilona Pászthy, Andrea Lucas

Festivalassistenz: Lilith Wüller

Moderation: Andrea Lucas / Luise Ulmer (englische Übersetzung)

Grafik: miegL

Jury: Roos van Berkel / NL, Johanna Bodor / HU, Christina M. Purkert /D

Technik: Garlef Keßler

P+Ö-Arbeit: mechtild tellmann kulturmanagement

Workshopleitung: Judith Ayuso Pereira / “Tanzen beschreiben”, “movement & word”

2.Workshop tbc: Britta Lieberknecht / Praxisworkshop

Foto-/ Videodok.: Alessandro de Matteis

Veranstalter*in:

Barnes Crossing e.V.

im Kunstzentrum Wachsfabrik

Industriestraße 170, 50999 Köln

www.barnescrossing.de

Kooperations-Partner Orkesztika Foundation (HU), Almada Dance Company (PT)
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, KunstSalon Stiftung

Kontakt für Rückfragen:

Mechtild Tellmann kultur@mechtild-tellmann.de / +49 171 385 7031

14. SoloDuo Festival nrw + friends

14. SoloDuo Festival nrw + friends

14. SoloDuo Festival nrw + friends
Internationales Tanzfestival Köln 20.-22. Mai 2022

(Foto: Victor Persson_Bat techno_Copyright José Figueroa)

Zum vierzehnten Mal veranstaltete BARNES CROSSING (Freiraum für TanzPerformanceKunst) vom 20.-22. Mai 2022 in Köln das internationale Tanzfestival SoloDuo NRW + friends und kooperiert dabei auch wieder mit dem Budapester SzólóDuó Táncfesztivál und der Almada Dance Company / Almada international Dance Festival.

Bei der Preisverleihung am 22.Mai, 15:00 Uhr wurden von der Jury Roos van Berkel / NL, Ildikó Mándy / HU, Christina Maria Purkert /D folgende Preise vergeben – siehe auch Laudationen:

Jury-Preisträger 2022

  • Bestes Solo: ‚She comes in on clouds‘ von Sten Rudstrom
  • Bestes Duo: „A strati“ von Beatrice Panero und Dario Rigaglia
  • Bester Solo-Newcomer: Eine perfekte Übereinstimmung (?)“ von Paulina Jürges
  • Bester Duo-Newcomer: ‚Remanenz‘ von Mira Rosa Plikat und Selina Koch
  • Beste Tänzerin/Darstellerin: Paula Niehoff

Die Jurypreise umfassen für alle Preisträger eine Einladung zum SzólóDúo Fesztivál im Januar 2023 nach Budapest (die Preisgelder dienen der Deckung der Reise- und Unterbringungskosten und werden von der Kunstsalonstiftung ausgelobt. Das ausgezeichnete Solo und das ausgezeichnete Duo erhalten zusätzlich eine Einladung zum Almada international Dance Festival 2022 nach Portugal. Das Preisgeld für diese beiden Produktionen erhöht sich um den Betrag der Reisekosten, dieser wird ebenfalls von der Kunstsalonstiftung übernommen (pro awarded Solo 400 € / pro awarded Duo 800 €)

Durch das Publikum wurden folgende Publikumspreise vergeben:

Freitag 20.05.2022:

Bestes Solo: Ein perfektes Paar (?) Paulina Jürges

Bestes Duo: 24 Stunden Mihyun Ko und Jay Park

Samstag 21.05.2022:

Bestes Solo: Smadar Goshen Lucy in the sky

Bestes Duo: Remanenz Mira Rosa Plikat, Selina Koch

 

Weitere Informationen zu den Preisen und Gewinnern

Laudationen:

Bestes Solo: ‚Sie kommt auf Wolken herein‘ von Sten Rudstrom

She comes in on clouds“ von Sten Rudstrom ist ein poetisches Solo mit einer gestischen Sprache, die sehr rein und vielschichtig ist. Die Verwendung von Text fließt aus der Bewegung heraus, erzeugt einen subtilen Sinn für Humor und eröffnet weitere Schichten der Vorstellungskraft. Rudstroms Einsatz von Zeit und Raum schafft eine Sphäre, die unsere Wahrnehmung von Grenzen aufweicht.

Bestes Duo: „A strati“ von Beatrice Panero und Dario Rigaglia

A strati“ von Beatrice Panero und Dario Rigaglia beginnt mit einer sehr kristallisierten szenografischen Idee. Sie führt eine diagonale Linie aus weißem Licht auf dem Boden ein, die wie eine Grenze wirkt, die die beiden Tänzerinnen anzieht und abstößt, wie Wellen, die auf das Meer zu- und von ihm wegrollen. Die Choreografie überzeugt darüber hinaus durch einen klaren und eher minimalen Einsatz von Regie und Wiederholungen.
Die Verbindung zwischen den beiden Tänzern ist zart und ihre Darbietung hat eine natürlich wirkende Klarheit.

Bester Solo-Newcomer: ‚A perfect match (?)‘ von Paulina Jürges

In einen großen Kleiderhaufen gehüllt, aus dem zwei Beine hervortreten, balanciert die Tänzer-Kreatur zwischen einem erwachenden Monster und einem anmutigen Flamingo. Paulina Jürges schlägt ein interessantes Konzept vor, das mit einer Fülle von Theatralik vorgetragen wird. Als Jury sehen wir Potenzial, die nicht-menschliche Bildsprache im Zusammenhang mit dem Thema Überkonsum weiter zu erforschen.

Team:                        

Künstl. Leitung:           Ilona Pászthy, Andrea Lucas
Festivalassistenz:        Luise Ulmer, Till Fischer, Samira Kleiber
Grafik:                         miegL
Jury:                            Roos van Berkel / NL, Ildikó Mándy / HU, Christina Maria Purkert /D
Technik:                       Garlef Keßler
P+Ö-Arbeit:                 mechtild tellmann kulturmanagement

Veranstalter*in

Barnes Crossing e.V.
im Kunstzentrum Wachsfabrik
Industriestraße 170, 50999 Köln
www.barnescrossing.de

Kooperations-Partner Orkesztika Foundation (HU), Almada Dance Company (PT)

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, KunstSalon Stiftung

Medienpartner: stadtrevue, Rausgegangen/ASK HELMUT