Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

 

Conjunctio – eine choreografische Werkstattpräsentation von IPtanz

/ von und für Menschen jeglichen Sehvermögens, mit Audiodeskription und Tasttour.

 

Samstag 25.07.2026, 15:00 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen von
20 Jahre Barnes Crossing – JUBEL!

Erinnerung ist kein Archiv, sondern Bewegung aus Bildern, Gefühlen, Spuren. Wie zeigt sich Erinnerung jenseits des Visuellen im Körper? Ein diverses Ensemble aus sehenden, blinden und sehbeeinträchtigten Performer*innen erforscht Wahrheit, Wahrnehmung und Verwandlung. Conjunctio begreift Gedächtnis als lebendigen Prozess. Die offene Probe am Ende des ersten Probenprozesses lädt ein, diesem fragilen Gewebe zu begegnen und ins Gespräch zu kommen.

CONJUNCTIO AUDIOFLYER am 25.07.2026

von IPTanz | Conjunctio

Was bleibt, wenn ein Moment vergangen ist? Conjunctio – eine choreographische Werkstattpräsentation von IPTanz mit und für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen. Am 25. Juli 2026 um 15:00 in Barnes Crossing, Industriestraße 170, Köln-Rodenkirchen. Barnes Crossing ist erreichbar mit der Linie 16, Haltestelle Michaelshoven, dort ist ein Abholservice an der Haltestelle ab 14:30 Uhr möglich. Nach der Präsentation ist Zeit, um über das Erlebte zu sprechen.

Wir bitten um Voranmeldung wegen begrenzter Platzverfügbarkeit unter 0157 57930117 oder unter karten@ip-tanz.com. Der Eintritt ist frei. Assistenzhunde sind herzlich willkommen und können im Foyer betreut werden.

Conjunctio wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Stadt Köln. IPtanz wird gefördert von der Rheinenergie Stiftung Kultur.

WOLKENSTEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

WOLKENSTEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

WOLKEN­STEIN Theater für Kinder „Hallo Hallo Tschüß“ Premiere

Musiktheater für Kinder von 2-6 Jahren

 

Freitag 18. September 2026, 09:30 Uhr und 11:00 Uhr – ausverkauft!

Samstag 19. September 2026, 15:30 Uhr

Willkommen zur Wolkenstein-Premiere!

Mit Hallo Hallo Tschüß laden wir Familien mit jungen Kindern in ein Musiktheaterstück ein, in dem es um die Rhythmen und Rituale des kindlichen Alltags geht. Denn alles hat seine Zeit: schlafen, essen, spielen, kuscheln, zuhause sein, unterwegs sein… Manchmal geht es ganz schnell zackzack von Einem ins Andere. Manchmal dauert es länger: huch, ich habe schon wieder Hunger. Ich will aber noch nicht schlafen. Wann können wir endlich losgehen? Und wann ist mein Geburtstag?

Ein Stück mit vielen Instrumenten, viel Rhythmus, viel Alltag und viel Staunen.

von und mit: Andrea Lucas und Thomas Marey
Dramaturgie: Judith Nüßler-Huhn

Link

Die Produktion wird gefördert durch:

verschoben auf 2027: cie.nomoreless  sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

verschoben auf 2027: cie.nomoreless sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

cie.nomoreless

sur-facing II – eine tänzerische Intervention am Ebertplatz, Köln

 

WICHTIGE INFO: Die für den 25. September 2026 geplante Premiere von sur-facing II der cie.nomoreless am Ebertplatz sowie die Performances am 3. Oktober 2026 müssen leider verschoben werden. Aus gesundheitlichen Gründen können die Proben derzeit nicht wie vorgesehen stattfinden.

Die Uraufführung ist nun im Frühjahr 2027 geplant. Sobald neue Termine feststehen und von cie.nomoreless kommuniziert wurden, informieren wir euch natürlich hier und über unsere weiteren Kanäle.

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Die ortsspezifische Tanzperformance sur-facing II von cie.nomoreless erforscht ausgehend von den vielschichtigen Dynamiken des Ebertplatzes das Zusammenspiel und Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Annäherung und Polarisierung sowie von Kunst und Alltag. Das Ensemble von mehr als zwanzig Performenden mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters und Tanzerfahrung begibt sich in die direkte Auseinandersetzung mit den Bewegungsströmen, dem sozialen Umfeld und der Architektur des Ebertplatzes und entwickelt eine choreografische Struktur, die sich zwischen tänzerischer Intervention und urbanem Geschehen bewegt.

sur-facing II öffnet sich bewusst zum Stadtraum: Passant:innen werden Teil der Situationen, Grenzen zwischen Publikum und Kunst verschwimmen – die Zuschauenden sind Mitgestaltende des Moments. Neue Formen des Miteinanders werden erprobt, Routinen irritiert und künstlerische Prozesse sichtbar gemacht.

 

Credits:

Choreografie Gitta Roser, Paulina Jürges

In Zusammenarbeit mit den Performer:innen

Lara Engisch, Aaron Fischer, Maria Fremmer, Rabea Jürging, Paula Kinzinger, Brigit Kofmel, Natalia Kozakiewicz, Corinne May, Florian Menzel, Hartmut Misgeld, Nele Müller, Natascha, Clara Neff, Christina Pantousi, Elli Pieper, Tuula Simon, Iris Schweitzer, Katja Struif, Clara Osório Vilarinho, Annika Vogt, Lea Weigel und NN

Außenauge Denise Albert

Sounddesign Tuula Simon

Probenbegleitung/Produktionsassistenz Elli Pieper

Projektleitung Britta Renes

Produktionsmanagement Raphael Spiegel

PR/ÖA neurohr&andrä

Künstlerische Leitung Gitta Roser
Tontechnik Benedikt Fuchs

Pressefotos Ralf Jesse

Grafik Alex Ketzer

 

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von 20 Jahre Barnes Crossing – JUBEL!

 

Gefördert durch / mit

Heidehof Stiftung

Sparkasse KölnBonn

RheinEnergie Stiftung

Mitteln der Bezirksvertretung Innenstadt

 

In Kooperation mit

ehrenfeldstudios

Barnes Crossing

Unser Ebertplatz

 

Eine Produktion von

cie.nomoreless

Aus dem Raster e.V.

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

flies&tales „CRIMINAL PLEASURES“

 

Freitag 25.September 2026, 20:00 Uhr

Samstag 26.September 2026, 20:00 Uhr

Sonntag 27.September 2026, 18:00 Uhr

Eintrittskarten: @rausgegangen

Dort, wo Vorteile für die einen existieren, existieren auch immer Nachteile für die anderen. Ein Ungleichgewicht, das zu akzeptieren von Zeit zu Zeit einer kriminellen Handlung gleichkommt. Und doch ist der Umgang mit Kriminalität zu einem Thema mit größtem Unterhaltungswert geworden. CRIMINAL PLEASURES macht Verbrechen konsumierbar, indem es die Hochkultur unserer Zeit ironisch in Frage stellt und sich ins Genre des “True Crime” begibt.

Wer ist Opfer? Wer ist Täter:in? Oder ist die Frage danach längst hinfällig?

Die Darstellerinnen sind auf der Suche nach dem ganz großen Unglück und finden am Ende nur sich selbst.

Eine Produktion von flies&tales irgendwo an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Text und Musik.

Künstlerische Leitung, Konzept & Choreografie: Lenah Flaig, Josefine Patzelt
Tanz: Mihyun Ko, Josefine Patzelt, Nona Munnix (original cast Laura Schönlau)
Musik: Eric Eggert
Licht: Thomas Mörl
Kostüm: 1. Szene – Jaqueline Hen
Projektleitung: Ronja Bader
Social Media Reels und Trailer:  Emilio Holguin

Foto: Paloma García de Juan

Das Abspiel wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Produktion wurde gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Unterstützt durch: Tanzresidenz 2024 im Quartier am Hafen

 

FAUL&HÄSSLICH „GERD, ich bleibe bei dir“

FAUL&HÄSSLICH „GERD, ich bleibe bei dir“

FAUL&HÄSSLICH

GERD, ich bleibe bei dir

Freitag 02.10.2026, 19:30 Uhr – Premiere

Samstag 03.10.2026, 19:30 Uhr

Sonntag 04.10.2026, 19:30 Uhr (Nachgespräch mit Biba Oskar Nass im Anschluss)

Tickets

Weitermachen, wo du unterbrochen wurdest. Leerstellen füllen. Körper fragmentieren. Deinen Namen aus Buchstaben zusammensetzen. Mich aus Geschichten herausschreiben und mir die Lücken zurückholen. Sich einem Menschen nähern, der nicht mehr da ist.

Gerd, wie findest du meinen Namen?
Er antwortet nicht.
Natürlich antwortet er nicht.

GERD ist eine dokumentarische Theater-Performance über Gerd Katter, einen transmaskulinen Menschen, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin lebte und einer der ersten war, der offiziell eine Personenstandsänderung beantragte.
Ausgehend von deren Essay Blau entwickelt Biba Oskar Nass einen Text, der dokumentarische und fiktionale Elemente miteinander verbindet. Die Inszenierung bringt diesen Text mit Archivmaterial, autobiografischen Audioaufnahmen von Gerd Katter und Stimmen aus der queeren Community zusammen.

Im Zentrum stehen Körper als Orte von Erinnerung und Selbstbestimmung. Die Performance fragt nach dem, was queere Geschichte bewahren kann – und nach dem, was verloren geht, wenn Namen, Biografien und Räume ausgelöscht werden. Wo liegen historische Bezugspunkte in einer Gegenwart, in der trans und queere Menschen erneut um Rechte kämpfen?

Nach der 2023 entwickelten Performance anastasius – don’t call me by my deadname widmet sich das queerfeministische Kollektiv FAUL&HÄSSLICH. erneut historischen transmaskulinen Lebensrealitäten und ihrer Sichtbarmachung und ist damit bereits die dritte Zusammenarbeit von Mare Kraus und Ria Unverzagt.

Gefördert vom NRW Landesbüro der freien darstellenden Künste und der Stadt Köln.

Text: Biba Oskar Nass
Bühnenfassung: Mare Kraus, Ria Unverzagt
Produktion / Konzept: Mare Kraus, Ria Unverzagt
Inszenierung: Mare Kraus, Ria Unverzagt, Malin Assmus
Spiel: Mare Kraus, Malin Assmus
Bühne / Kostüm: Annika Garling
Ton / Lichtdesign: Vito Oliveira Azevedo
Grafikdesign: Peter Kraus
Fotografie: Tizian Hollweck

CONTENT NOTE / Inhalte der Performance:
Transfeindlichkeit, Dysphorie, selbstverletzendes Verhalten, (familiäre) Traumata, Blut, Tod. Bitte schätze selbst ein, ob du dich dem aussetzen willst und/oder kannst.

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany „MOVEMENT UNBOUND“ Dokumentarfilm

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany „MOVEMENT UNBOUND“ Dokumentarfilm

30 Jahre DIN A 13 tanzcompany

MOVEMENT UNBOUND

Dokumentarfilm von Miriam Jakobs und Gerhard Schick

Freitag 09. Oktober 2026, 19:00 Uhr – im Anschluss gibt es ein Nachgespräch

MOVEMENT UNBOUND ist eine bewegende Reise in die Lebenswelten von Tänzer:innen mit und ohne Behinderung, die durch die Kunst des Tanzes unsere Wahrnehmung auf Diversität in der Gesellschaft verändern.

MOVEMENT UNBOUND feierte im Mai diesen Jahres auf dem DOKfest München Weltprremiere. Das DOKfest München ist Deutschlands größtes Dokumentarfilmfestival und eine der relevantesten Plattformen für Dokumentarfilm in Europa. „Es ist eine wunderbare Auszeichnung, dass der Film dort gezeigt wird“, sagt Miriam Jakobs.

Und nicht nur, dass MOVEMENT UNBOUND es ins Festivalprogramm geschafft hat, der Film war außerdem nominiert für den all inclusive Dokumentarfilmpreis 2026 für Filmproduktionen, bei denen Filmschaffende mit Behinderung federführend beteiligt sind.

Auf einer Kinotour wird MOVEMENT UNBOUND in mehreren Städten und zahlreichen Schulen in ganz Deutschland zu sehen sein und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Tickets

Ticketreservierung für den 09.10.2026 bitte unter tickets@din-a13.de

Über das Filmteam

Miriam Jakobs studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Deutsche Philologie und Englische Philologie in Köln und besuchte die Sommerschule der Universität Cambridge, UK. Nach ihrem Magisterexamen 1997 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln und an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, bevor sie sich als Filmautorin selbständig machte. Neben ihrer filmischen Arbeit unterrichtet sie als Dozentin an der HFF München und als Lehrbeauftragte an der ifs Köln.

Gerhard Schick studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Deutsche Philologieund Geschichte in Köln und Tel Aviv. Bereits während seines Studiums übernahm er Filmprojekte im In- und Ausland, seit seinem Magisterexamen 1999 arbeitet erinternational als Autor, Regisseur und Produzent, vorwiegend für das öffentlich-rechtliche Fernsehen (3sat, arte, WDR, BR, NDR, SWR) und das Goethe-Institut.Seit 2007 realisieren Miriam Jakobs und Gerhard Schick Filmprojekte gemeinsam als Autoren- und Produzententeam. Ihre Arbeiten – auch für das Netz im Bereich VR / AR / 360° – wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihr Kinodokumentarfilm „Das dunkle Gen“ war in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis und war Teil des Programms Lola@Berlinale. Die 90-minütigen Dokumentationen „Die Kür ihres Leben“ und „Die Nummer Eins“ liefen mit großem Erfolg in der ARD, auf arte, dem WDR, SWR, BR und MDR. Seit 2012 besteht eine Zusammenarbeit mit dem Beethovenfest Bonn, in deren Kontext immer wieder Projekte im Spannungsbereich Film und Musik entstehen.

Visuelles Konzept und Ton

Unsere Kamera übersetzt die Bühnen-Bilder in filmische Bilder. Die Interventionen der Performer*innen werden nicht nur dokumentiert, sondern auch für die Kamera inszeniert. Die Kamera ist Teil des Geschehens, sie bewegt sich um die Körper herum, nähert sich nah an, nimmt wieder erleichternde Distanz ein. Sie begibt sich in ungewohnte Perspektiven. Sie fängt die Orte des Geschehens ein, sie ist während der Probe dabei so wie auf der Bühne. Auf der Tonebene wird die Frage verhandelt, was bei den Interventionen im Inneren der Beteiligten, Performer*innen wie Zuschauende, vorgeht. Lassen sich Ausgrenzungserfahrungen musikalisch abbilden? Es stellen sich ethische und kompositorische Fragen. Wir wollen die Filmmusik hier weniger dramaturgisch denken, vielmehr wollen wir den filmischen Raum und den musikalischen Raum zusammenführen, so dass gedankliche Räume entstehen können. Der Komponist Frank Schulte arbeitet im Spannungsfeld komponierter und site-specific aufgeführter szenischer Musik in Zusammenarbeit mit Performance-Künstler*innen, Tänzer*innen und Schriftsteller*innen. Er entwickelt Geräuschgeschichten, Dreamscapes und Musik für Filme des Unbewussten in einer persönlichen Sprachform – wir erwarten bei unserem Projekt, bei dem Zeit und Raum aus den Fugen geraten sind, eine äußerst produktive Zusammenarbeit zwischen Bild und Ton. Ein besonderer Fokus liegt auf den Reaktionen der Bewohner*innen und Passant*innen der bespielten Orte – und damit auf einer übergeordneten Ebene den Reaktionen der Gesellschaft.

Die Perfomer*innen beziehen die anwesenden Zuschauenden immer wieder aktiv mit ein und loten aus, an welchem Punkt sie mitgehen oder auf Widerstand stoßen. Damit versuchen sie, die Menschen dazu zu bringen, einen Standpunkt zu von der Norm abweichenden Körpern zu entwickeln.