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05.+06. &.12.+13.12.2020 „Just before Falling“ El Cuco Projekt

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Uraufführung Köln: Sa 05.12.2020, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: Köln So. 06.12.2020 18 Uhr, Sa. 12.12.2020 20 Uhr, So. 13.12.2020 18 Uhr

Spielort: Barnes Crossing, Köln

Reservierung per mail: HIER

Infos zur Company und Trailer: www.elcucoprojekt.com

Ticket: Mit Datenangabe an der Abendkasse oder online HIER

Unser Hygienekonzept

Dauer: 50 min.

 

Die neue (Tanz)Performance Just before Falling von El Cuco Projekt ist ein künstlerisches Experiment: Sie widmet sich den unmöglichen Zwischenmomenten alltäglicher Aktionen, fragmentiert diese Momente und hält sie fest. Die Tänzerinnen Carla Jordão und Hannah Krebs tragen täuschend echt aussehende Tiermasken und werden zu Vögeln, Echsen, Fledermäusen mit menschlichem Körper. Als Mensch-Tier-Kreaturen zerlegen sie auf skurrile Weise unsere Alltagsroutinen.

Inspiration für die Choreographin Sonia Franken und den Bildenden Künstler Gonzalo Barahona war die Differenz zwischen linearer Wahrnehmung und den digitalen Strukturen von Zeit und Raum. Die hybriden Wesen auf der Bühne zerstückeln alltägliche Handlungen in Einzelteile – ähnlich wie digitale stufige Einheiten, die keine Übergänge kennen, sondern nur ein Entweder / Oder. Damit schafft das Performance-Kollektiv Bilder, die zwischen Skulptur und Bewegung oszillieren und unsere akzeptierte Normalität ad absurdum führen: Ist es beruhigend zu wissen, dass Dinge, die fallen, in unendlich vielen Varianten brechen – aber nie zweimal auf die exakt gleiche Weise?

El Cuco Projekt sind die Choreographin Sonia Franken und der Bildende Künstler Gonzalo Barahona mit wechselnden Gästen. Gemeinsam arbeiten sie seit 2015 spartenübergreifend an Performances mit (Tier)Masken, 2020 wurde ihre Produktion SCREAM!NG MATTER für den Kölner Tanzpreis nominiert. Ihre skurrilen Mensch-Tier-Mischwesen sind Mensch, Tier UND Ding – und, nicht ODER. Durch die ungewöhnliche Bewegungssprache und die täuschend echt wirkenden Tiermasken eröffnet das Kollektiv auf sehr eigene Weise ästhetische Zugänge zum Themenkomplex Digitalität. Die absurden Begegnungen auf der Bühne sind gekennzeichnet durch das abwechslungsreiche und fein verwobene Spiel mit unterschiedlichen Repräsentationsformen, wie Tanz, Performance, Maske, Skulptur, Malerei, Miniatur-Modelle, Video und Animation(sfilm).

BESETZUNG:
Idee, Choreographie: Sonia Franken & Gonzalo Barahona; Masken, Bühnenbild: Gonzalo Barahona & Sonia Franken; Performance: Carla Jordão, Hannah Krebs; Licht: Roman Sroka, Komposition: Valerij Lisac; Kostüm: Lena Thelen; Presse: neurohr & andrä; Administration: Jacqueline Gräf; Trailer, Fotos und Videodokumentation: Julia Franken; Produktion: Sonia Franken; Koproduktion: Barnes Crossing e.V. DANK AN: Javier Barahona Uribe

 

GEFÖRDERT DURCH: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW

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