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26.09. Freie Performance Kultur

 

Foto © Micaela Alaniz

DEU - Die FPK ist ein Festival für Nachwuchs- und etablierte Tänzer*innen der freien Szene, welches an wechselnden Orten in Köln veranstaltet wird. Ziel des Festivals ist sowohl die Förderung der freien Szene, als auch neues Publikum für Tanz zu begeistern: ein Begegnungsraum zwischen der Tanzwelt Kölns und dem Alltag.

ENG - The FPK is a festival for young and established dancers from the independent scene, which is held at different locations in Cologne. The aim of the festival is to promote the independent scene as well as to inspire new audiences for dance: a meeting place between the dance world of Cologne and everyday life.

Es gibt 28 Plätze, daher sind Reservierungen angeraten.

SA 26. September  2020 um 19 Uhr 

Spielort: Barnes Crossing im Kunstzentrum Wachsfabrik  Industriestr. 170, 50999 Köln

Reservierung unter: freie.performance.kultur@gmail.com

Eintrittspreise: folgt

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Für die 13. Ausgabe des Festivals am 26.09. haben wir 3 Tanzstücke, die sich mit dem Thema „Krise im heutigen Tag“ auseinandersetzen, ausgewählt: Things to do while the apocalypse is going on von Paulina Jürges , HABITAT von Hannah Sampé and What Now Where To von Bianca Mendonça. 
 

Things to do while the apocalypse is going on

Kriege im 21. Jahrhundert sind Kriege gegen die Erde; gegen natürliche Ressourcen wie Wasser, Erde, Wälder, Mineralien, Samen. Die globale Unternehmenswirtschaft, die auf der Idee von grenzenlosem Wachstum basiert, ist zu einer Kriegswirtschaft geworden und die Methoden, die sie benutzt, Kriegsmittel. Kriege um Handel. Kriege um Wasser. Kriege um Nahrungsmittel.
Vandana Shiva

In things to do while the apocalypse is going on fragen wir uns, welche Energie hinter der Gewalt steckt, die die Strukturen durchzieht, in denen wir leben. Und inwiefern wir sie selbst mittragen.
Es geht um Gier. Um diesen Drang in uns, Dinge zu besitzen. Diese Stimme, die uns sagt, dass es niemals genug ist.
Es geht um Toilettenpapier. Das irgendwie zum neuen Gold wurde. Und zum Symbol der Marktmechanismen unserer Zeit.

Mit und von: Vivien Kovarbasic, Giovannina Sequeira, Sebastian Varra, Paulina Jürges

Konzept und Idee: Paulina Jürges

 

 

HABITAT

A gathering,

a lecture,

a ritual,

a celebration,

a spell,

a preparation,

a hoping and wishing,

an exercise,

an argument

on the messy politics of care;

on self-care, care for others and care for the things around us

and why we sometimes couldn’t care less.

 

Konzept, Choreographie und Performance: Hannah Sampé / Text: Hannah Sampé, Sura Sol / Music: ABBA, Element of Crime, Patti Labelle

 

WHAT NOW WHERE TO - Trailer

1932, 1956, 1982, 1987, 1997, 2008…
Krisen kommen in Wellen.
Krisen kommen und gehen, im Kreis?
Können wir uns dadurch transformieren?
Krisenmomente als Lerneinheiten?
Wo stehen wir heute?
2018, 2019? 
Was tun?

Versteht man Krise als Wendepunkt, so kann man sagen, dass die letzten 10 Jahre als kontinuierlicher Transformationsmoment begriffen werden können. WHAT NOW WHERE TO nimmt Mechanismen des Krisenbewusstseins in uns Menschen ins Visier und erschafft davon ausgehend choreographische Tools, Strategien und Soundlandschaften.In dieser Tanzperformance ist die Idee eines Objektes in ständiger Transformation der Schlüssel zu einer Choreographie mit zwei Tänzerinnen, einem Musiker und einer Reihe von Skizzen in Form von Mappings. Verschiedene Schichten der Performativität werden in einem Dialog zwischen Mappings, Bewegungen, Sound und Licht erforscht.

Choreographie: Bianca Mendonça / Tanz: Katharina Geyer und Carla Jordão/ Musik/Komposition: Timm Roller/Lichtdesign: Garlef Keßler/Produktion: Caroline Skibinski/Mentoring: Katharina Geyer und Wilfried Dörstel. Gefördert durch Kulturamt Stadt Köln und Barnes Crossing

 

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